Jugendpreis

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Deutsch-Polnischer Jugendpreis

Seit 2004 vergibt das DPJW alle drei Jahre den Deutsch-Polnischen Jugendpreis an besonders gelungene deutsch-polnische Jugendbegegnungen.

2020 wurde der 7. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Jugendpreis 2021-2023 „Bei mir und bei dir. Jugendaustausch lokal“ ausgeschrieben.

Der Preis im Rahmen des letzten Wettbewerbs Gemeinsam in Europa. Ein Ziel zum Thema Vielfalt, Menschenrechte und Toleranz wurde im Februar 2019 verliehen.

„Bei mir und bei dir. Jugendaustausch lokal“ – 7. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Jugendpreis

Finalisten im Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Jugendpreis 2021-2023

Herzlichen Glückwunsch! 19 Projekte haben sich zum Finale des Wettbewerbs um den Deutsch-Polnischen Jugendpreis 2021-2023 qualifiziert.

Insgesamt wurden 50 Projektideen eingereicht. Dies freut sehr, da es zeigt, dass das Interesse besteht, mit dem Partner im Nachbarland im Kontakt zu bleiben und gemeinsam deutsch-polnische Jugendbegegnungen zu realisieren. Die eingereichten Projektideen rund um das Thema „Bei mir und bei dir. Jugendaustausch lokal“ waren sehr vielfältig und die Auswahl fiel nicht leicht. Alle, die eine Absage erhalten mussten, sind dazu aufgerufen, ihre Projekte im Rahmen der regulären Förderung zu realisieren.

Die Finalisten (in alphabetischer Reihenfolge):

    • Berufliche Schule des Kreises Stormarn / Poznańska Ogólnokształcąca Szkoła Muzyczna
    • Dom Współpracy Polsko-Niemieckiej, Gliwice / Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/4er-Netzwerk e.V., Mainz /Maison de Rhénanie-Palatinat Centre Franco-Allemand en Bourgogne, Dijon
    • Dzielnicowy dom Kultury „Bronowice” / Jugendkulturarbeit e.V. / Miejski Dom Ludowy Lewandówka, Lwów
    • Förderverein Gutshaus Ramin e.V. / Fundacja Bonin, Łobez
    • Fundacja BEZLIK, Miłosław / HochDrei e.V., Potsdam
    • Gmina Piła / Miasto Schwerin
    • Grundschule Seeshaupt / Szkoła Podstawowa w Chałupkach
    • Heiner Janik Haus, Oberschleißheim / Dom Pojednania i Spotkań im. św. Maksymiliana Marii Kolbego, Gdańsk
    • Kreisverwaltung, Landkreis Saarpfalz / Starostwo Powiatowe, Powiat Bieszczadzki
    • KulturBrücken Görlitz e.V. / Miejski Dom Kultury w Zgorzelcu
    • Marie-Curie-Gymnasium, Recklinghausen / Zespół Szkół Plastycznych, Gdynia
    • Ośrodek Szkolenia i Wychowania OHP w Nowym Sączu / AWO Kreisverband Neuwied e.V / Liceum Białoruskiego Narodowego Uniwersytetu, Minsk
    • Polskie Stowarzyszenie Pedagogów i Animatorów KLANZA koło w Opolu / KgKJH Sachsen-Anhalt e.V.
    • SINE-CURA-Schule, Förderschule für Geistigbehinderte, Gernrode / Specjalny Ośrodek Szkolno-Wychowawczy, Ostrzeszów
    • Stowarzyszenie Wspierania Inicjatyw Kulturalnych „Kładka”, Łąkorz / Circus Schatzinsel – Vuesch gGmbh, Berlin
    • Szkoła Podstawowa nr 2 w Prochowicach / Hüffertgymnasium Warburg
    • TSG Bergedorf, Hamburg / UKS Wołodyjowski, Siemianowice Śląskie / La Brigade – Le Hangar Darwin Project, Bordeaux
    • Zespół Katolickich Szkół w Skawinie / Gimnazjum Benedyktyńskie w Ettal
    • Zespół Szkół Ogólnokształcących nr 1, Łódź / Jörg-Ratgeb-Schule, Stuttgart

 

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Wettbewerbsablauf

  • 28. Februar 2021 – Anmeldefrist zur Wettbewerbsteilnahme
  • 15. März 2021 – Auswahl der Wettbewerbsfinalisten durch eine interne DPJW-Jury
  • vom 22. bis 24. Juni 2021 – Einführungsseminar für die Wettbewerbsfinalisten (Onlineveranstaltung)
  • vom 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2022 – Realisierung der Finalprojekte
  • Sommer 2023 in Polen – Abschlussseminar für alle Finalisten mit feierlicher Preisübergabe

Preisgelder

  • 1. Preis: 4.000 Euro für jeden Projektpartner (insgesamt 8.000 Euro bei bilateralen, 12.000 Euro bei trilateralen Projekten)
  • 2. Preis: 3.000 Euro für jeden Projektpartner (insgesamt 6.000 Euro bei bilateralen, 9.000 Euro bei trilateralen Projekten)
  • 3. Preis: 2.000 Euro für jeden Projektpartner (insgesamt 4.000 Euro bei bilateralen, 6.000 Euro bei trilateralen Projekten)
  • evtl. Sonderpreis für Onlinebegegnungen

Darüber hinaus werden die Finalprojekte mit bis zu 130% der in den DPJW-Richtlinien angegebenen Festbeträge gefördert (s. „Festbeträge 2021 für besondere DPJW-Förderprogramme” zum Download in der rechten Spalte). Die Kosten für die Teilnahme am Einführungs- und Abschlussseminar sowie an der Preisverleihung trägt das DPJW.

„Gemeinsam in Europa. Ein Ziel“ (2017-2019)

„Gemeinsam in Europa. Ein Ziel“ lautete das Motto des Deutsch-Polnischen Jugendpreises für die Jahre 2017-2019. Das Deutsch-Polnische Jugendwerk hat den Preis zum Thema Vielfalt ausgeschrieben.

Um den Deutsch-Polnischen Jugendpreis bewarben sich 80 deutsch-polnische und trilaterale Projekte, von denen es 17 in die Finalrunde schafften. Dies bedeutete, dass 2018 diese 17 Jugendbegegnungen zu unterschiedlichsten Fragestellungen von kultureller, religiöser, weltanschaulicher und sprachlicher Vielfalt umgesetzt wurden.

Am 14. Februar wurde in Berlin zum sechsten Mal der Deutsch-Polnische Jugendpreis verliehen, mit dem der Wettbewerb „Gemeinsam in Europa. Ein Ziel“ seinen Abschluss fand. Ausgezeichnet wurden die interessantesten deutsch-polnischen Jugendprojekte, die sich mit Vielfalt, Menschenrechten und Toleranz beschäftigten. In der Kategorie Schulaustausch gewann das Projekt „Musik der Begegnung – Musik der Verständigung“ der Katholischen Schule Bernhardinum Fürstenwalde und der Schule II Liceum Ogólnokształcące Gorzów Wielkopolski. In der Kategorie Außerschulischer Austausch ging der Preis an die Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein Werftpfuhl und die Stiftung Fundacja Sztukmistrze Lublin für das Projekt „Station Diversität im historischen Kontext“. Die Projektpartner können sich über jeweils 3000 Euro freuen.

Bei dem Projekt „Musik der Begegnung – Musik der Verständigung“ haben musikbegeisterte junge Menschen aus Fürstenwalde und Gorzów Wielkopolski gemeinsam die „No Borders Band“ gegründet, zu der sie auch Musiker aus dem Nahen Osten eingeladen haben. Sie haben eine kleine Tournee durch Schulen und andere Institutionen gemacht und begeisterten bei bisher insgesamt elf Auftritten 2.000 Menschen. In begleitenden Workshops arbeiteten die Teilnehmenden zum Thema Rassismus und lernten Fluchtgeschichten kennen, auch die ihrer eigenen Bandmitglieder.

Beim Projekt „Station Diversität im historischen Kontext“ trafen sich junge Menschen aus Berlin und Krakau, um über Fragen zu Vielfalt, Diskriminierung und Ausgrenzung zu diskutieren. Sie besuchten die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Majdanek und arbeiteten in Workshops zu Musik, Film, Bühnenbild, Tanz und Malerei. Während der Begegnungen entstand das Lied „Lepiej rozmawiać“ („Lass uns reden“) mit einem dazugehörigen Videoclip und die Video-Performance „Begegnungen“.

Neben den beiden Hauptpreisen vergab die deutsch-polnische Jury auch zwei Auszeichnungen. In der Kategorie Schulaustausch wurde das Projekt „Ich kann nicht sprechen, aber ich kommuniziere“ der Pestalozzi-Schule Essen und der Szkoła Podstawowa nr 41 Specjalna in Zabrze geehrt. Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf verständigten sich mittels Gebärdensprache und entwickelten deutsch-polnische Kommunikationstafeln. Sie konnten mit Hilfe unterschiedlicher kreativer Workshops (Basteln, Foto, Film, etc.) die besondere Erfahrung machen, mit ihren Stärken wahrgenommen zu werden.

In der Kategorie Außerschulischer Austausch ging die Auszeichnung an die JUBI Unterfranken in Würzburg und die Stiftung Fundacja BEZLIK in Mikuszewo für das Projekt „Grenzenlos“. Jugendliche aus Deutschland und Polen, unter anderem mit Migrationshintergrund sowie jugendliche Sinti und Roma, nahmen gemeinsam an verschiedenen Workshops teil und stellten eine Theateraufführung zum Thema „Grenzenlos“ auf die Beine.

Schirmherrschaft

 

Mit freundlicher Unterstützung der

 

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