Experiment Austausch 2022 – vor Ort, online oder hybrid

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Ein Förderprogramm des DPJW für MINT*-Projekte im internationalen Jugendaustausch
Experiment Austausch 2022 – vor Ort, online oder hybrid

 

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*Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik

 

Damit sich junge Menschen selbstbewusst in unserer sich rasant wandelnden und stark technologisierten Welt bewegen können, sind digitale Selbständigkeit, forschendes und entdeckendes Lernen grundlegend. Mit dem Förderprogramm Experiment Austausch regt das DPJW an, Fragen aus Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Technik mit einem kreativen Ansatz zum Thema einer internationalen Jugendbegegnung zu machen – face-to-face oder online. Ob Jugendliche gemeinsam einen Flugroboter bauen und auf eine Mission schicken, die Wasserqualität ihres Flusses untersuchen und über Nachhaltigkeit austauschen oder bei astronomischen Beobachtungen die Nacht zum Tag machen, entscheiden sie selbst.

Förderung beantragen

Anträge auf Förderung stellen Schulen, Organisationen und Einrichtungen der Jugendbildung direkt beim DPJW stellen.

Die Antragsfristen sind:

  • 28. Februar 2022
  • 30. April 2022
  • 30. September 2022

 

Für die Beantragung der Fördermittel reichen Sie bitte einen DPJW-Antrag online ein und füllen das ergänzende Anmeldeformular „Experiment Austausch“ aus.

Die Entscheidung über die Förderung in dem Programm „Experiment Austausch“ trifft das DPJW nach Eingang der Anträge. Über diese informieren wir Sie spätestens vier Wochen nach den genannten Antragsfristen.

Weitere Informationen zum Programm sowie Förderrichtlinien und Fördersätze finden Sie in der rechten Spalte.

Es gelten die aktuellen „Förderrichtlinien des DPJW„.

Unterstützung bei der Partnersuche

Die Gewinnung eines Projektpartners stellt bereits den ersten Schritt der Projektumsetzung dar. Daher organisiert das DPJW einmal im Jahr ein Vernetzungstreffen, damit sich verschiedene Organisationen und Institutionen aus Deutschland und Polen kennenlernen, austauschen und eine Partnerschaft grünen können. Falls auch Sie an solch einer Veranstaltung teilnehmen möchten, dann verfolgen Sie bitte unser Angebot auf unserer Internetseite oder abonnieren Sie unseren Newsletter, in dem wir jeden Monat über die Neuigkeiten aus dem DPWJ berichten.

Portal Sherpa - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Praxis

Sherpa ist das Internetangebot des DPJW zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie finden dort Hintergrundwissen, Themen, Methoden und Beispielprojekte rund um die nachhaltige Entwicklung. Nutzen Sie es als Anregung, diesen Aspekt in internationale Jugendbegegnungen und MINT-Projekte einzubringen! Mehr

Seminar „Tangible prototyping”

Das letzte Kontaktseminar fand vom 16. bis 19. Juni 2022 im Copernicus Science Centre in Warschau statt. Es trafen sich 20 MINT-Lehrkräfte aus Deutschland und Polen zu einem Prototyping-Seminar. Sie entwickelten Ideen für alltagstaugliche Lösungen, bauten und programmierten fünf unterschiedliche Prototypen: Eine elektronische Lichtmaschine, die spielerisch Verständnis für Farbspektren und –intensität wecken kann und über Bewegungen mittels Sensoren gesteuert wird. Ein smartes Gewächshaus, das Luft-, Sonnen- und Wasserzufuhr auch in Ferienzeiten aus der Ferne regulierbar macht. Oder auch eine individuelle Lernassistenz, die Kinder dabei unterstützt, in ihrem eigenen Tempo und je nach Bedarf und Fähigkeiten zu lernen.

Der gemeinsam vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW), der Ludwig-Maximillians-Universität (LMU) und dem Copernicus Science Centre (CNK) veranstaltete Workshop initiierte deutsch-polnische Bildungskooperationen, die zum Ziel haben, Jugendaustauschprojekte im MINT-Bereich zu stärken.

 

 

 

Projektbeispiele  

Suchen Sie noch Ideen für Online-Begegnungsprojekte zu MINT-Themen? Hier finden Sie eine Auswahl an Inspirationen für Online-Workshops, virtuelle Labore, Material und Portale zum Stöbern.

 

Utworzony za pomocą aplikacji Padlet

Good practice

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Chemie ohne Geheimnisse

Chemie ohne Geheimnisse

Die junge Schulpartnerschaft (2019) zwischen dem Gymnasium Franziskaneum Meißen und der Jan-Hevelius-Oberschule in Legnica wurde mit einem MINT-Austausch unter dem Motto „Chemie ohne Geheimnisse“ in Meißen feierlich eröffnet. Das Projekt, an dem Jugendliche aus Klassen mit biologisch-chemischem Profil teilnahmen, bot zahlreiche Möglichkeiten zum Experimentieren und praktischen Anwenden. So beschäftigten sich die Jugendlichen im Lernlabor zunächst mit Farbstoffen und entwickelten Färbeverfahren. Bei der Wacker Chemie AG absolvierten sie ein experimentelles Praktikum zur Silikonchemie und entwarfen eigene Ideen für nachhaltige Unternehmenskonzepte. So bot die Projektwoche den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das Berufsfeld Chemieindustrie und ließ die deutsch-polnische Gruppe fest zusammenwachsen. Wer weiß, vielleicht entstehen schon bald grenzüberschreitende Startups?

Wann und wo:

4.-7.3.2020 Meißen und Dresden

Projektveranstalter:

Gymnasium Franziskaneum Meißen

V Liceum Ogólnokształcące im. Jana Heweliusza

Weitere Partner des Projekts:

LernLaborFarbe der Technischen Universität Dresden

Wacker Chemie AG

Story auf Instagram:

https://www.instagram.com/liegnitz_meissen/?igshid=1qx3u3va8wca1

Auf ins Universum

„Auf ins Universum“

Deutsch-polnische Erkundungen des Weltraums

Unter dem Motto „Auf ins Universum” begegneten sich Jugendliche des Marie-Curie-Gymnasiums Neuss und der Johannes-Paul-II.-Grundschule in Łazy zur Erkundung des Sonnensystems und Weltraums. Auf dem Programm standen astronomische Beobachtungen und verschiedene Workshops, in denen die Schülerinnen und Schüler u.a. die chemische Zusammensetzung von Kometen erforschten, eigene Teleskope erstellten und Apps zur Sternenbeobachtung kennenlernten. Sie schlüpften für einen Moment in die Arbeitswelt von Weltraumforschern und simulierten den Besuch auf einer Marsstation. Einen besonderen Höhepunkt stellte die Erkundung des größten Teleskops Polens in Piwnice bei Toruń dar. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Planeta Anuka in Warschau durchgeführt.

Wo und wann:

4.-11.10.2019, Łazy

Projektveranstalter:

Europaschule Marie-Curie-Gymnasium Neuss

Szkoła Podstawowa im. Jana Pawła II w Łazach

Kurzfilm zum Projekt:

https://www.youtube.com/watch?v=lwFJehtedmQ&t=6s

Makromolekulare Chemie

Makromolekulare Chemie: Natürliche und synthetische Kunststoffe

An dem Austauschprojekt zwischen der Marienschule Opladen in Leverkusen und dem Adam-Mickiewicz-Lyzeum in Tarnów nahmen Schülerinnen und Schüler aus Klassen mit einem biologisch-chemischen Profil teil. Nachdem bereits eine Begegnung rund um Kunststoffe und Recycling in Leverkusen stattgefunden hatte, bot der Rückbesuch in Polen nun Gelegenheit zur Vertiefung des Themas. Im Labor der Schule und dem Ausbildungslabor der Hochschule für Berufliche Bildung in Tarnów konnten die Jugendlichen unter Anleitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Makromoleküle synthetisieren und auf ihre physikalisch-chemischen Eigenschaften hin untersuchen. Der Besuch eines chemischen Unternehmens der Gruppe Azoty gab Einblick in die praktische Verwendung von Kunststoffen in einer chemischen Produktionslinie.

Wo und wann:

4.–11.4.2019 in Tarnów

Projektveranstalter:

Marienschule Opladen

III Liceum Ogólnokształcące im. Adama Mickiewicza w Tarnowie

Im Spannungsfeld von Moderne und Tradition

Im Spannungsfeld von Moderne und Tradition – Nachhaltigkeit als Zukunftsthema

Im Mittelpunkt des deutsch-polnischen Austauschprojekts der beiden MINT-Schulen Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg und des Internationalen Lyzeums Paderewski aus Lublin stand Nachhaltigkeit als zentrales Zukunftsthema, sowie die Ambivalenz des technischen Fortschritts. Im Kloster Benediktbeuern und seinem Zentrum für Umwelt und Kultur erkundeten die Jugendlichen verschiedene Formen der erneuerbaren Energiegewinnung aus Sonne, Wasser und Holz. Moderne Technologien der Mobilität und des Antriebs waren Thema eines Besuchs im Deutschen Museum in München, von Workshops an der Graf-Anton-Günther-Schule und bei der Besichtigung einer Windenergieanlage im Oldenburger Land. Während der Begegnungswoche wurde den Jugendlichen die Bedeutung der Energiewende als eine dringende Zukunftsaufgabe bewusst. Ihr Projekt präsentieren sie in einem Kurzfilm.

Wann und wo:

22.-30.5.2020 Benediktbeuern, München und Oldenburg

Projektveranstalter:

Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg

Międzynarodowe Liceum Ogólnokształcące Paderewski w Lublinie

Kurzfilm des Projekts:

https://youtu.be/jb4hhFaE69U

 

 

Neiße-Piraten

„Neiße-Piraten”: Untersuchung von Mikroplastik im europäischen Fluss

Auf dem trilateralen MINT-Sommercamp „Neiße-Piraten” untersuchten 23 Jugendliche aus Deutschland, Polen und Tschechien die Verschmutzung des europäischen Flusses durch Mikroplastik und anderen Müll. In international gemischten Teams arbeiteten die Jugendlichen mit einfachen Sensoren zur Messung von Luft- und Wassertemperatur, UV-Index und Lichtintensität wie auch Mikrosieben für Wasser und Sand. Dabei entsorgten sie nicht nur haufenweise Müll entlang des Flussufers auf der deutschen, polnischen und tschechischen Seite. Das internationale Experiment war zugleich Teil der Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten” und alle gesammelten Ergebnisse wurden in einer Projektdatenbank dokumentiert. Die Begegnung fand in dem Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal in Ostritz statt.

Wann und wo:

12.-17.08.2019, St. Marienthal, Ostritz

Projektveranstalter:

DLR_School_Lab TU Dresden (DE)

Karkonoska Państwowa Szkoła Wyższa Jelenia Góra (PL)

Dobrovolnické centrum in Ústí nad Labem (CZ)

Kurzfilm zum Projekt:

https://vimeo.com/artgenossen/review/392791894/7f7542e13d

Robotik, Steuerungstechnik und Automatisierungssysteme

Robotik, Steuerungstechnik und Automatisierungssysteme – Zukunft auf dem europäischen Arbeitsmarkt

Mit Robotik, Steuerungstechnik und Automatisierungssystemen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler eines Oberschulzentrums in Łódź und der Werner-von-Siemens Schule aus Wetzlar während einer Begegnung in Polen. In deutsch-polnischen Teams arbeiteten sie an verschiedenen Projekten, die Technologie und Informatik miteinander verbinden und einen Einblick in den europäischen Arbeitsmarkt vermitteln. Während einige Roboter bauten, konstruierten andere etwa eine Drohne und eine Lichtsignalanlage. Alle Ergebnisse aus den Workshops und Höhepunkte des Austauschs präsentierte die Dokumentationsgruppe auf dem Blog: wetzlarlodz.wordpress.com

Wo und wann:

22.–27.09.2019 in Łódź

Projektveranstalter:

Werner-von-Siemens Schule Wetzlar

Zespół Szkół Politecznicznych im. Komisji Edukacji Narodowej w Łodzi

Weitere Infos:

wetzlarlodz.wordpress.com

 

Wissenschaftlich vielfältig

Wissenschaftlich vielfältig – Barcoding von Orchideen

Artenvielfalt und Biodiversität waren die Leitthemen des deutsch-polnischen Begegnungsprojekts, an dem Schülerinnen und Schüler aus biologisch-chemisch profilierten Klassen der Gesamtschule Reichshof und des Sienkiewicz-Lyzeums Łancut teilnahmen. Neben Blutanalysen im Schulumfeld wurde Artenvielfalt am Beispiel von heimischen Orchideen mit biochemischen, biophysikalischen und molekulargenetischen Methoden in Schülerversuchen analysiert. So konnten die Jugendlichen selbst erfahren, auf welche Weise verschiedene Pflanzenarten, die sich mit bloßem Auge nicht unterscheiden lassen, durch DNA Barcoding identifizieren lassen. In Zusammenarbeit mit dem Schülerlabor der Universität Bielefeld wurden so Verbindungen zu den Unterrichtsthemen Ökologie und Evolution gezogen und im internationalen Team erlebbar und begreifbar gemacht.

Wo und wann:

13.-20.9.2019, Reichshof-Eckenhagen

Projektveranstalter:

Gesamtschule Reichshof

I Liceum Ogólnokształcące im. H. Sienkiewicza w Łańcucie

Weitere Informationen:

https://www.facebook.com/oficjalna.strona.ILO.Lancut/posts/2549319501795869?notif_id=1569234267690374&notif

Eine Förderung durch das DPJW ist nicht vereinbar mit einer gleichzeitigen Förderung:

  • aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes,
  • durch das polnische Ministerium für Bildung und Wissenschaft (poln.: Ministerstwo Edukacji i Nauki, MEiN) im Rahmen des internationalen Austauschs.

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