Zusätzliche Förderung während der Pandemie – für Projekte bis zum 31. Dezember 2022

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Zusätzliche Förderung während der Pandemie – für Projekte bis zum 31. Dezember 2022

Bis Ende 2022 können Projektorganisator/-innen mit zusätzlicher Unterstützung durch das DPJW rechnen: kürzere Antragszeiten ermöglichen eine flexible Planung, der „Pandemie-Zuschlag“ federt mögliche Zusatzkosten ab und falls eine geplante Präsenzbegegnung aufgrund von Corona doch abgesagt werden muss, bietet das DPJW die Erstattung von Stornokosten. 

Anträge auf Förderung von Jugendbegegnungen (online oder als Präsenzprojekt) können spätestens bis einen Monat vor Projektbeginn gestellt werden. Wichtig ist, dass der vollständige Antrag vor Projektbeginn eingereicht wurde.

Die Durchführung von Jugendbegegnungen zu Zeiten, in denen Hygienemaßnahmen erforderlich sind, kann zu höheren Programm- und Reisekosten führen (z. B. höhere Unterkunftskosten, mehr Seminarräume, Kauf von Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmitteln, andere Transportmittel). Daher gewährt das DPJW während der Pandemie eine zusätzliche Förderung („Corona-Zuschlag“), wodurch der Gesamtzuschuss für die Programm- und/oder Reisekosten erhöht wird.

Der „Corona-Zuschlag kann für alle Projektarten beantragt werden, die vor Ort stattfinden: Jugendbegegnungen, Vor- und Nachbereitungsseminare, Fachprogramme, individuelle Praktika, Hospitationen und individueller Jugendaustausch #2amongmillions.

Wird ein Projekt aufgrund der Pandemie endgültig abgesagt und sind dem Träger durch die Stornierung von Transport oder Unterkunft Kosten entstanden, kann die DPJW-Förderung bis zur Höhe der nachweisbar entstandenen Kosten ausgezahlt werden. Genaue Informationen finden Sie unter Stornoregelung.

Höhe der zusätzlichen Förderung während der Pandemie

Förderung der Programmkosten

Die Höhe der zusätzlichen Förderung hängt von der Art der Unterbringung ab (pro Person und Programmtag)

  • Unterbringung in Familien: 5 Euro / 15 Zloty
  • Unterbringung in Herbergen, Internaten, Zeltagern und Hotels: 10 Euro / 30 Zloty
  • Unterbringung in Bildungsstätten: 15 Euro / 45 Zloty

Förderung der Reisekosten

Der Festbetrag für Reisekosten (Kilometerpauschale, Entfernung berechnet als einfache Strecke) wird um 0,03 Euro / 0,12 Zloty erhöht.

Beantragung der zusätzlichen Förderung während der Pandemie

Bei der Antragstellung über das OASE-Portal wird die zusätzliche Förderung automatisch hinzugerechnet. Wenn die geplanten Kosten niedriger sind, hat der Antragsteller die Möglichkeit, die Festbeträge manuell zu verringern.

Für bereits gestellte Anträge ist es möglich, den beantragten Zuschuss zu aktualisieren. Zu diesem Zweck sendet der Antragsteller unter Berücksichtigung des „Corona-Zuschlags“ einen aktualisierten Kosten- und Finanzierungsplan per E-Mail an das jeweilige DPJW-Büro oder die zuständige Zentralstelle.

Zuschuss für Corona-Tests

Wenn es die geltenden Vorschriften erfordern, dass die Teilnehmenden auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet werden müssen, kann das DPJW hierfür einen Zuschuss gewähren. Der Zuschuss kann bis zu max. 80 Prozent der Gesamtkosten der Tests betragen.

Der Zuschuss gilt für die Durchführung eines Tests pro Teilnehmer/-in. In begründeten Fällen ist es möglich, einen Zuschuss für einen zusätzlichen Test pro Teilnehmer/-in zu erhalten.

Der Corona-Test muss frühestens 72 Stunden vor der Ankunft am Programmort oder spätestens 72 Stunden nach Programmende durchgeführt werden.

Beantragung des Zuschusses für Corona-Tests

Die Notwendigkeit der Durchführung der Tests muss der Antragsteller vor Projektbeginn dem DPJW oder der zuständigen Zentralstelle schriftlich mitteilen, wobei die Anzahl und die Gesamtkosten der Tests anzugeben sind.

Mit der Abrechnung reicht der Antragsteller Belege über die entstandenen Kosten ein. Auf dieser Grundlage erhöht das DPJW oder die zuständige Zentralstelle den endgültigen Zuschussbetrag.