Versöhnung als geeignete Kategorie für den Schulaustausch?

Versöhnung als geeignete Kategorie für den Schulaustausch?

Als vor 30 Jahren der Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen geschlossen wurde, standen die Überwindung der „leidvollen Kapitel der Vergangenheit“ sowie  die „Verwirklichung des lang gehegten Wunsches ihrer beiden Völker nach Verständigung und Versöhnung“ im Vordergrund.

Im polnischen Monatsmagazin „Dyrektor Szkoły“ (deutsch: Schulleiter) geht Hubert Luszczynski, langjähriger rheinland-pfälzischer Koordinator u. a. für den deutsch-polnischen Schulaustausch, der Frage nach, ob  „Versöhnung“ nach drei Jahrzehnten noch immer eine geeignete Kategorie für deutsch-polnische Schulpartnerschaften ist.

Die deutsche Originalfassung des Artikels finden Sie in der rechten Spalte zum Herunterladen.

Den Artikel in seiner polnischen Fassung kann man ebenfalls hier lesen.

Über den Autor

Hubert Luszczynski hat seit der Mitte der 1980er Jahre als Lehrer am Koblenzer Görres-Gymnasium eine Schulpartnerschaft mit dem V. Allgemein bildenden Lyzeum in Torun aufgebaut und durch jährliche Besuche und Gegenbesuche gepflegt. Von 1990 bis 2013 war er als Schulrat zuständig für Gymnasien und Gesamtschulen im Regierungsbezirk Koblenz; außerdem hat er für Rheinland-Pfalz als „Koordinator für interregionale Zusammenarbeit im Bildungsbereich mit den MOE-Staaten“ eine enge Zusammenarbeit zwischen Rheinland-Pfalz, den Woiwodschaften Opole und Małopolska (Kleinpolen), Zentralböhmen und Burgund regelmäßig durch gemeinsame Foren für Lehrkräfte, Schulleiter/-innen und Schulaufsichtsbeamtinnen und –beamte koordiniert.