Kampagne „Zurück in die Welt – Austausch zum Bildungsstandard machen“

Kampagne „Zurück in die Welt – Austausch zum Bildungsstandard machen“

Das DPJW unterstützt die Kampagne „Zurück in die Welt“, die mehr Bildungsgerechtigkeit fordert und zum Ziel hat, internationalen Schüler- und Jugendaustausch für jeden jungen Menschen möglich zu machen.

Neustart als Chance für Veränderung

Mit dem Ende der Pandemie ist ein Neustart für Schüler- und Jugendaustausch notwendig. Ziel soll dabei sein, dass alle Jugendlichen die Gelegenheit bekommen, in ihrer Schulzeit an einem grenzüberschreitenden Austausch teilzunehmen – und zwar unabhängig von sozialem Hintergrund oder der Schulform.

Die Kampagne „Zurück in die Welt“ wirbt für mehr politische Unterstützung des internationalen Jugendaustausches und fordert die Umsetzung konkreter Maßnahmen, um internationale Bildungserfahrungen für alle jungen Menschen selbstverständlich zu machen.

Forderungen

Die Forderungen der Kampagne zeigen verschiedene Handlungsfelder und Schritte in drei Kernbereichen auf: Bildungsgerechtigkeit fördern, Schüleraustausch einen festen Platz in jeder Schule geben, Internationalisierung von Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anpacken.

Über 25 Organisationen des internationalen Schüler- und Jugendaustausches stellen gegenüber Bildungspolitikern gemeinsame Interessen dar und betonen ihr Anliegen: unterschiedliche Formate bieten passgenaue Angebote für alle jungen Menschen, um bei pädagogisch begleiteten Aktivitäten internationale Austauscherfahrungen zu sammeln.

„Zurück in die Welt“ wird von Youth for Understanding und der Initiative „Austausch macht Schule“ koordiniert. Unterstützt wird die Kampagne von der Stiftung Mercator.

Online-Diskussion mit Kandidierenden zum Deutschen Bundestag

Im Rahmen der Kampagne findet am 16. August von 18.00 bis 19.30 Uhr eine Online-Podiumsdiskussion mit Kandidierenden verschiedener Parteien zum Deutschen Bundestag zum Thema „Austausch zum Bildungsstandard machen: Bildungsgerechtigkeit und internationaler Jugendaustausch“ statt.

Dabei werden Antworten auf folgende Fragen gesucht: Wie kann Bildungsgerechtigkeit im internationalen Jugendaustausch sichergestellt werden? Welche politischen Rahmenbedingungen sind notwendig? Welche gezielten Schritte können in der nächsten Legislaturperiode umgesetzt werden?

Es wird um eine Anmeldung über das Online-Anmeldeformular gebeten.