Jugend erinnert an die Opfer des Krieges (Film)

Jugend erinnert an die Opfer des Zweiten Weltkriegs

Vor 84 Jahren brach der 2. Weltkrieg aus. Am 1. September 1939 wurde Polen vom  NS-Deutschland überfallen. Projekte des DPJW-Programms „Wege zur Erinnerung” und der Kampagne #StolenMemory ermöglichen es jedoch, dass die Arbeit an solchen tragischen Themen, die mit dieser Geschichte zu tun haben, Menschen zusammenbringen und miteinander verbinden kann. Das zeigt der neuste Film „Wege zur Erinnerung”.

Übergabe eines persönlichen Erinnerungsstücks aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs

Am 24. Mai überreichten Schülerinnen und Schüler aus der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe und des polnischen Liceum Ogólnokształcące im. Stanisława Wyspiańskiego w Mławie im Museum des Warschauer Aufstands Tadeusz Stramko eine Halskette, die seiner Mutter von den Nationalsozialisten gestohlen wurde. Maria Stramko war Gefangene der deutschen NS-Konzentrationslager KL Stutthof und KL Neuengamme.

Lehren für die Zukunft

Die Schulen führen das Projekt #StolenMemory nun schon das dritte Jahr durch. Sie organisieren regelmäßige Treffen zwischen Schülerinnen und Schülern beider Schulen, bei denen sie durch das Erkunden von Einzelschicksalen Einblick in die Geschichte des Nationalsozialismus bekommen. Sie recherchieren die Geschichte der von den Nationalsozialisten Verfolgten und suchen nach ihren Hinterbliebenen, um ihnen Erinnerungsstücke der Opfer zu übermitteln. Die tragische Vergangenheit lehrt die Jugendlichen, Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Gemeinsames Bildungsprojekt

Das Projekt findet im Rahmen des Programms „Wege zur Erinnerung“ des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW) und der Kampagne #StolenMemory statt – eines gemeinsamen Bildungsprojekts des DPJW und der Arolsen Archives – Internationales Zentrum über NS-Verfolgung.

 

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